DRK Presseinformationen https://www.drk-iuk-tuebingen.de de DRK Sun, 29 Jan 2023 15:25:44 +0100 Sun, 29 Jan 2023 15:25:44 +0100 TYPO3 EXT:news news-177 Fri, 16 Sep 2022 00:00:00 +0200 Versammlung der IuK-Gruppe 2022 /aktuell/presse-service/meldung/versammlung-der-iuk-gruppe-2022.html Am 15.09.2022 trafen sich die Mitglieder der Fachgruppe Information und Kommunikation zu Ihrer Versammlung. Coronabedingt musste die Versammlung in den Jahren 2020 und 2021 ausfallen. Der Leiter der Fachgruppe Simon Schäberle konnte in seinem Rückblick auf die zurückliegenden drei Jahre von einer weiteren positiven Entwicklungen der Fachgruppe IuK berichten. Die Zahl der Alarmeinsätze und der Unterstützung bei Sanitätsdiensten war in den letzten Jahren auf sehr niedrigem Niveau (2021 nur 2 Sucheinsätze, davon einer über zwei Tage; 2022 bisher nur 1 Alarmeinsatz). Allerdings wurde die Fachgruppe IuK im Rahmen der Corona-Krise bei der Ertüchtigung und beim Betrieb des Stabsraumes des Kreisverbandes gefordert. Im Ausblick berichtet die Leitung vom Stand der Beschaffung des neuen ELW2, dem Stand bzgl. der Ablösung der Einsatzführungssoftware Commander und der weiteren Entwicklung im Kreisverband und der Ausbildung im Bereich IuK. 2022 absolvierten 6 Helferinnen und Helfer das Ausbildungsmodul IuK 2 und 2023 wird an zwei Terminen das Ausbildungsmodul IuK 3 angeboten.

Nach dem Rückblick und dem Ausblick standen die turnusgemäßen Wahlen zur Leitung der Fachgruppe Information und Kommunikation an. Da der Leiter der Fachgruppe Simon Schäberle nur noch eine Amtsperiode diese Funktion ausüben möchte, fanden im Vorfeld Sondierungsgespräche statt, wer in 4 Jahren das Ruder übernehmen könnte und möchte. Die bisherigen Stellvertreter Andreas Dürr und Harry Frank verneinten beide die Leitung übernehmen zu wollen bzw. erklärten in 4 Jahren ebenfalls das Amt abgeben zu wollen. Mit Tobias Braun und Tobias Klink fanden sich zwei Kandidaten, die auch über die nächsten 4 Jahre hinaus die Leitung der Fachgruppe übernehmen wollen.

In offener Wahl wurde alle drei Kandidaten einstimmig in Ihre Ämter (wieder-)gewählt. Die Gewählten nahmen die Wahl und bedankten sich für das Vertrauen.

Nach der Wahl ging es in der Tageordnung weiter. Anträge lagen keine vor und die Termine für nächsten die Dienstabende wurden festgelegt.

Die Versammlung wurde um 21:30 Uhr geschlossen

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news-175 Sun, 28 Aug 2022 00:00:00 +0200 2. Einsatzübung mit BRH Tübingen und SEG-Drohne /aktuell/presse-service/meldung/2-einsatzuebung-mit-brh-tuebingen-und-seg-drohne.html Am Samstag, 27.08.2022 haben die Rettungshundestaffel des Bundesverbandes Rettungshunde Tübingen e.V. (BRH) und die Fachgruppe Information und Kommunikation (IuK), das Kreisauskunftsbüro (KAB), die Schnelleinsatzgruppe Drohne (SEG Drohne) und die Bereitschaft Neustetten eine gemeinsame Übung zur Personensuche in Neustetten-Wolfenhausen durchgeführt. Angenommen wurde eine unbekannte Anzahl vermisster Personen, die nach einer Explosion in Neustetten-Wolfenhausen in Panik in den nahegelegenen Wald gerannt waren. Die Rettungshundestaffel BRH hatte die Aufgabe das Waldstück mit Suchhunden abzusuchen, während die SEG Drohne aus der Luft die Suche über dem Feld übernahm.

Die Einsatzleitung wurde durch die Fachgruppe IuK, im Einsatzleitwagen 2 des DRK Kreisverband Tübingen, am Feuerwehrgerätehaus Wolfenhausen errichtet und unterstützte den Einsatzleiter des DRK und den Fachberater Rettungshunde des BRH bei der Koordinierung der Personensuche.

Das Kreisauskunftsbüro beteiligte sich in Doppelfunktion an der Übung. Neben der Personenauskunftsstelle und Erfassung der im Einsatz befindlichen Einsatzkräfte betrieben sie noch den Meldekopf und koordinierten die Rettungsmittel sowie nachrückendes Personal.

In Vertretung von Bürgermeister Gunter Schmid durften wir Gemeinderat Andreas Braun vor Ort begrüßen. Mit großem Interesse verfolgte er das Geschehen, die Aufgaben der einzelnen Einheiten wurden ihm seitens der Einsatzleitung gerne erläutert.

Nach rund vier Stunden Einsatzzeit konnten alle zehn Verletztendarsteller durch die Suchhunde bzw. das Drohnenteam aufgefunden werden.
Bei einer kurzen Nachbesprechung und Stärkung wurde die Übung mit positivem Fazit abgeschlossen.

Wir danken der Gemeinde Neustetten und der Feuerwehr Neustetten Abt. Wolfenhausen für die zur Verfügungstellung des Feuerwehrgerätehauses.

An der Übung waren folgende Einheiten beteiligt:

Rettungshundestaffel BRH Tübingen mit 11 Helfern
Fachgruppe IuK DRK KV Tübingen mit 5 Helfern
Kreisauskunftsbüro DRK KV Tübingen mit 5 Helfern
SEG Drohne DRK OV Kirchentellinsfurt-Kusterdingen mit 4 Helfern
Bereitschaft Neustetten mit 1 Helfer
 

Die 10 Verletztendarsteller wurden von verschiedenen Ortsgruppen des DRK Kreisverband Tübingen gestellt. Für die realistische Verletztendarstellung geht unser Dank an den Ortsverein Ammerbuch. Der Kreisbereitschaftsleiter beobachtete die Übung.

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news-172 Mon, 02 Aug 2021 06:52:00 +0200 Einsatzübung mit BRH Tübingen und SEG-Drohne /aktuell/presse-service/meldung/einsatzuebung-mit-brh-tuebingen-und-seg-drohne.html Am gestrigen Samstag, 31. Juli 2021 fand in Gomaringen bei bestem Übungswetter eine Einsatzübung statt. Neben unserem ELW waren die folgenden übenden Einheiten mit dabei: - BRH Tübingen e.V. - SEG Drohne vom Ortsverein Kirchentellinsfurt - 1 Zugführer der 2. Einsatzeinheit des DRK Tübingen Am gestrigen Samstag, 31. Juli 2021 fand in Gomaringen bei bestem Übungswetter eine Einsatzübung statt. Neben unserem ELW waren die folgenden übenden Einheiten mit dabei:

  •  BRH Tübingen e.V.
  • SEG Drohne vom Ortsverein Kirchentellinsfurt
  • 1 Zugführer der 2. Einsatzeinheit des DRK Tübingen

Neben den in den Einheiten eingesetzten Helferinnen und Helfer waren noch viele Unterstützerinnen und Unterstützer im Einsatz:

  • als Mimen
  • als Schminkende für die Realistische Unfalldarstellung
  • als Übungsleitung und Beobachter
  • und als sonstige Übungsteilnehmende.

Insgesamt haben rund 35 Helferinnen und Helfer an der Übung teilgenommen. Neben Neuem konnten bestehende Verfahrensabläufe vertieft werden. Auch ein Mitglied der Kreisbereitschaftsleitung war anwesend.

Als besonderes Highlight konnten wir die SEG Drohne des Ortsvereins Kirchentellinsfurt mit ihren zwei Drohnen im Einsatz beobachten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern,, die mit Ihrem Einsatz zum guten Gelingen der Übung beigegetragen haben. Und wir bedanken uns auch bei der Schützengilde Gomaringen für Möglichkeit der Nutzung Ihres Vereinsgeländes und des Schützenhauses.

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news-170 Tue, 25 May 2021 14:50:14 +0200 Erstellung Schulungsvideo /aktuell/presse-service/meldung/erstellung-schulungsvideo.html Am Pfingsmontag, 24.05.2021 trafen sich in der Kreisgeschäftsstelle des DRK Kreisverband Tübingen eine Helferin und drei Helfer der Fachgruppe Information und Kommunikation um mit Unterstützung einer Helferin des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit ein kurzes Schulungsvideo zur Bedienung des Digitalfunkhörers HBC3 zu drehen. Der Digitalfunk BOS soll in zwei bis drei Monaten sowohl im ehrenamt als auch im Rettungsdienst operativ eingeführt werden. Da die Schulung für den Digitalfunk für viele ehren- und hauptamtlich Mitarbeitende teilweise schon über ein Jahr zurück liegt, wurde für die wichtige Funktion des Gruppenwechsels ein Schulungsvideo gedreht.
Die Dreharbeiten für das am Schluss ca. 3-minütige Video dauerte mit Einrichtung des Sets, Beleuchtungsprobe, Drehprobe, etc. ca. 3 Stunden. Das von uns erstellte Rohmaterial wird vom Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit nachbearbeitet und fertig gestellt. Wir danke allen Beteiligten für das große Engagement an diesem Feiertag.

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news-165 Thu, 11 Jun 2020 12:21:34 +0200 Sucheinsatz 10.06.2020 /aktuell/presse-service/meldung/sucheinsatz-10062020.html Auf Anforderung des Führungs- und Lagezentrums des Polizeipräsidiums Reutlingen rückten am 10.06.2020 um ca. 21 Uhr die Rettungshundstaffeln des Malteser Hilfsdiensts Rottenburg, des Bundesverbandes Rettungshunde Tübingen, die Kreisbereitschaftsleitung des DRK Kreisverband Tübingen, das Kreisauskunftsbüro, das Modul Technik und Sicherheit der Einsatzeinheit Nord und die Fachgruppe Information und Kommunikation nach Kiebingen zu einem Sucheinsatz aus. Auf Anforderung des Führungs- und Lagezentrums des Polizeipräsidiums Reutlingen rückten am 10.06.2020 um ca. 21 Uhr die Rettungshundstaffeln des Malteser Hilfsdiensts Rottenburg, des Bundesverbandes Rettungshunde Tübingen, die Kreisbereitschaftsleitung des DRK Kreisverband Tübingen, das Kreisauskunftsbüro, das Modul Technik und Sicherheit der Einsatzeinheit Nord und die Fachgruppe Information und Kommunikation nach Kiebingen zu einem Sucheinsatz aus.

Der Einsatzleitwagen 50/12 rückte mit 3 Helfern zur Einsatzstelle aus und unterstützte den Einsatzleiter und die Fachberater Rettungshund bei der Einsatzabwicklung und Dokumentation.

Gemeldet war, dass am Waldrand ein herrenloser Rollator gefunden wurde und es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass eine Person sich in einer hilflosen Lage befinden könnte.

Die Einsatzverpflegung übernahm in bewährter Weise die Bereitschaft Mössingen.

Um ca. 01:00 Uhr rückten die eingesetzten Kräfte wieder ab.

Im Einsatz:

37 Helfer mit 10 Fahrzeugen der verschiedenen Hilfsorganisationen
mehrere Streifen des Polizeireviers Rottenburg und ein Polizeihundeführer

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news-160 Sun, 17 Nov 2019 16:45:00 +0100 Teambuilding /aktuell/presse-service/meldung/teambuilding.html Am 17.11.2019 haben sich acht Mitglieder der Fachgruppe zu einer Teambuildingmaßnahme getroffen. Am 17.11.2019 haben sich acht Mitglieder der Fachgruppe zu einer Teambuildingmaßnahme getroffen. Wir haben in zwei vierer Gruppen im Crimehouse Tübingen einen Exitgame-Raum gespielt. Jedes Team musste sich entsprechend koordinieren.

Nach ca. einer Stunde waren alle wieder frei und wir liesen den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

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news-149 Sun, 20 May 2018 17:00:00 +0200 Übungstag mit Planspiel am 19.05.2018 /aktuell/presse-service/meldung/uebungstag-mit-planspiel-am-19052018.html Am 19.05.2018 befassten sich die Mitglieder der Fachgruppe IuK einen ganzen Tag mit der Führungsunterstützungsoftware Commander. Morgens ab 09:30 Uhr wurden verschiedene Funktionen der Software näher vorgestellt und die Verwendung besprochen. Dazu versammelten sich 8 Mitglieder im großen Saal des Kreisverbandes Tübingen. Am 19.05.2018 befassten sich die Mitglieder der Fachgruppe IuK einen ganzen Tag mit der Führungsunterstützungsoftware Commander. Morgens ab 09:30 Uhr wurden verschiedene Funktionen der Software näher vorgestellt und die Verwendung besprochen. Dazu versammelten sich 8 Mitglieder im großen Saal des Kreisverbandes Tübingen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde das Planspiel gestartet um die morgens besprochenen Funktionen zu üben und vertiefen. Das Planspiel wurde von Ralph Grad von der DRK Bergwacht Ravensburg geleitet. Er wurde von Helfern der Bereitschaften Ammerbuch, Kirchentellinsfurt und dem Kreisauskunftsbüro unterstützt. In einem ca. 2,5 stündigen Szenario wurden die Mitglieder Fachgruppe anspruchsvoll gefordert. Das Szenario hat eine Open-Air-Konzertveranstaltung mit 45.000 Teilnehmern auf dem Festplatz Tübingen angenommen.
Dabei wurde neben der Verwendung der Führungsunterstützungssoftware Commander auch der Aufbau und die Arbeit mit dem ELW 50/11-01 geübt.

Im anschließenden Resümee wurde die Abarbeitung des Szenarios durchgesprochen. Abläufe welche gut umgesetzt werden konnten wurden fixiert während bei anderen Abläufen nochmal eine Optimierung notwendig ist.

Allen Beteiligten hat der Übungstag großen Spaß gemacht. Eine Wiederholung im zweiten Halbjahr 2018 wurde von allen befürwortet.

Die Fachgruppe IuK bedankt sich nochmal bei allen Gästen. Besonders bei Ralph Grad für die Vorbereitung und Leitung des Planspiels.

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news-152 Sat, 20 Jan 2018 17:41:00 +0100 Einsatz 01/2018 /aktuell/presse-service/meldung/einsatz-01/2018.html Alarmeinsatz für die Fachgruppe IuK und den Einsatzleitwagen nach Rottenburg-Baisingen. Gemeldet war Massenanfall von Verletzen aufgrund Reizgas auf einer Fasnetsveranstaltung. In der Nacht vom 19.01. auf den 20.01.2018 wurde unser Einsatzleitwagen 50/11-1 zur Unterstützung des Rettungsdienstes nach Rottenburg-Baisingen alarmiert. Dort versprühte eine bislang unbekannte Person ein nicht näher bekanntes Reizgas, welches bei den anwesenden Personen Atemnot und Augenreizungen hervorrief. Vor Ort wurden dann 13 Personen durch die Rettungskräfte behandelt. 5 Personen musste zur weiteren Untersuchung in die Klinik transportiert werden.

Neben dem hauptamtlichen Rettungsdienst der mit 2 Notärzten, LNA, OrgL und 3 Rettungswagen vor Ort war, waren ehrenamtliche Kräfte (DRK) der Bereitschaft Ergenzingen, der Einsatzeinsatz 2 mit den Modul Erstversorgung (Gerätewagen Sanität + Mannschaftswagen) und Transport ( 2 Notfall- Krankenwagen), einem weiteren Notfall-Krankenwagen, dem Kreisauskunftsbüro (KAB) , der Kreisbereitschaftsleitung, sowie mit einem weiteren Notarzt im Einsatz .

Insgesamt waren 41 Rettungskräfte mit 17 Fahrzeugen im Einsatz. Um 01:15 Uhr waren vor Ort die Verletzten versorgt und alle Einsatzkräfte konnten zu Ihren Standorten zurückkehren

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news-151 Sun, 03 Sep 2017 11:33:00 +0200 Begleitung ins Liebesglück /aktuell/presse-service/meldung/begleitung-ins-liebesglueck.html Wir begleiteten unseren Kameraden und stellvertretender Leiter der Fachgruppe Information und Kommunikation Konrad Steibli bei seinem Schritt ins Eheglück mit seiner Katrin. Gemeinsam mit den Kameraden des DRK Kirchentellinsfurt-Kusterdingen und der DLRG Wasserrettungsgruppe Neckar-Alb haben wir unseren Kameraden und stellvertretenden Leiter der Fachgruppe Konrad Steibli begleitet als er seiner Katrin das Ja-Wort gegeben hat.

Nach dem Gottesdienst in der Jakobuskirche Wankheim haben wir ein großes Spalier gebildet. Das Brautpaar musst sich dabei den Weg erst durch einige Mullbinden frei schneiden.

Wir wünschen dem Brautpaar alles Gute für Ihren gemeinsamen Lebensweg.

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news-153 Sun, 27 Aug 2017 22:22:00 +0200 Sucheinsatz Sonntag 27.08.2017 /aktuell/presse-service/meldung/sucheinsatz-sonntag-27082017.html Am heutigen Sonntag wurde die Fachgruppe Information und Kommunikation des DRK Kreisverband Tübingen kurz nach 9 Uhr zu einer Personensuche an den Tübinger Schnarrenberg gerufen. Am heutigen Sonntag wurde die Fachgruppe Information und Kommunikation des DRK Kreisverband Tübingen kurz nach 9 Uhr zu einer Personensuche an den Tübinger Schnarrenberg gerufen. Neben Sicherstellung der Kommunikationsweg, unterstützten wir den Einsatzleiter und Fachberater Rettungshunde bei der Einsatzleitung. Gegen Nachmittag konnte die vermisste Person wohlauf gefunden werden.

Neben der Polizei und mehren Rettungshundestaffeln aus angrenzenden Landkreisen, waren die DRK Bereitschaften der Ortsvereine Tübingen, Ammerbuch, Mössingen-Ofterdingen, Kirchentellinsfurt-Kusterdingen, sowie die Bereitschaft Pfrondorf, das Kreisauskunftsbüro und das Modul Betreuung der Einsatzeinheit 1 des DRK Kreisverband Tübingen im Einsatz.

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news-14 Thu, 25 May 2017 16:47:00 +0200 Rettungskräfte der DLRG und des DRK trainieren für den Ernstfall /aktuell/presse-service/meldung/rettungskraefte-der-dlrg-und-des-drk-trainieren-fuer-den-ernstfall.html Kirchentellinsfurt: Ruhig ist es am Dienstag Abend am Baggersee in Kirchentellinsfurt, vereinzelte Personen verweilen auf der Liegewiese. Ein Surfer gleitet über den See in der abendlichen Sonne. Schreie in der Nähe der Unterführung stören plötzlich die beschauliche Kulisse, das Startsignal für eine Großübung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rund um den Baggersee in Kirchentellinsfurt. Im Vorfeld der Übung werden die eingeplanten Rettungskräfte zentral an einem Bereitstellungsraum gesammelt. Außer diesem Sammelpunkt sind den Übenden keine Details zum Ablauf bekannt.
Um die zeitliche Abfolge so realistisch wie möglich dazustellen erfolgt Alarmierung und Nachforderung mit entsprechendem Versatz.

Die erstangetroffenen Patienten müssen nicht nur versorgt sondern auch zum Unfallhergang befragt werden. Es entwickelt sich ein größeres Szenario. Angenommen wird ein Grillunfall mit mehreren Verletzen auf dem Seegelände, zwei Personen können auf die Liegewiese laufen und von dort aus den Notruf 112 wählen.

Ein Großteil der insgesamt 17 Betroffenen befindet sich am neckarseitigen Ufer des Sees, verteilt auf kleinere Einsatzstellen. Die Hilfskräfte und deren Material werden mit den Rettungsbooten der DLRG transportiert, eine logistische Herausforderung. Nach einer ersten Sichtung und Minimalversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst, der DRK-Bereitschaft Kirchentellinsfurt-Kusterdingen sowie der DLRG werden die Patienten auf die drei bereitstehenden Rettungsboote gebracht. Die Übergabe auf der Uferseite B27 erfolgt an die vom Modul Erstversorgung des DRK eingerichteten Verletztenablage. Dort passiert eine ärztliche Sichtung, die weitere Versorgung und die Übergabe an den landgebundenen Rettungsdienst zum fiktiven Weitertransport in die Zielklinik. Parallel dazu kommt es zu Notfällen im Wasser, die von den Rettungsschwimmern der DLRG bzw. den Bootsbesatzungen abgearbeitet werden müssen.

Der Einsatz wird durch einen Organisatorische Leiter Rettungsdienst, einen Leitenden Notarzt sowie einen Einsatzleiter DLRG geführt. Zur Führungsunterstützung und Helfer-Registrierung sind die DRK Fachgruppe Information und Kommunikation sowie das Kreisauskunftsbüro vor Ort.
Insgesamt waren das Deutsche Rote Kreuz mit 40 Einsatzkräften, die DLRG Wasserrettungsgruppe Neckar-Alb mit 19 Einsatzkräften sowie drei Notärztinnen vom Uniklinikum Tübingen beteiligt.

Ziel war es, die Kommunikation zwischen den verschieden Hilfsorganisationen, das Zusammenspiel der ehrenamtlichen DRK-Bereitschaften, Fachgruppen und dem hauptamtlichem Rettungsdienst zu trainieren, Schnittstellen zu organisieren und einen größeren Einsatz von „Anfang bis Ende“ darzustellen.

Die Notfalldarsteller wurden professionell auf ihren Einsatz vorbreitet. Dany Bürker (DRK) mit Team modellierten Verbrennungen und Kopfplatzwunden, ließen Schürfwunden, und Frakturen entstehen. Neben den Patientendarstellern an Land wurden noch vier „Schwimmer in Not“ von Konrad Steibli (DLRG) auf ihren Unfall im Wasser vorbreitet.

Fazit der Übung: 16 Patient wurden fiktiv in die Klinik transportiert, bei einem Patient wurde nach erfolglosen Reanimationsversuchen der Tod festgestellt.
„Das Übungsziel wurde erreicht“ resümierten die Verantwortlichen von DRK und DLRG beim gemeinsamen Übungsabschluss. Die Beobachtungen und Eindrücke sollen zunächst organisationsintern und dann in einer Nachbesprechung zwischen den Führungskräften aufgearbeitet werden. Der Fokus liegt darauf, im Einsatzfall mit optimalen Abläufen zur Sicherheit der Bürger beizutragen.

Mit einem großen Applaus bedankten sich die Kräfte bei den Übungsleitern Dany Bürker (DRK Kirchentellinsfurt-Kusterdingen) und Konrad Steibli (DLRG WRG Neckar-Alb) für Vorbereitung und Durchführung der Übung.
Ein Dank gilt Herrn Bürgermeister Haug – selbst vor Ort – für die Kooperation im Vorfeld der Übung.

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